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Was ist eine Wirbelsäulenfusionschirurgie?

Die Wirbelsäulenfusion ist ein chirurgischer Eingriff, der zwei oder mehr Wirbel in Ihrer Wirbelsäule dauerhaft verbindet und eine Bewegung zwischen ihnen verhindert.

Anders als der Title vermuten lässt, wird die Wirbelsäule bei einer Wirbelsäulenversteifung nicht fusioniert. Stattdessen fügt Ihr Chirurg Knochen oder eine knochenähnliche Substanz zwischen zwei Wirbel ein. Das Knochentransplantat oder der Knochenersatz stimuliert das Knochenwachstum zwischen den angrenzenden Wirbeln und repliziert den natürlichen Reparaturprozess gebrochener Knochen. Metallplatten, Schrauben und Stäbe können verwendet werden, um die Wirbel zusammenzuhalten, bis der Knochen heilt und zu einer einzigen festen Einheit verschmilzt.

Wer braucht eine Wirbelsäulenoperation?

Bevor Sie eine Operation in Betracht ziehen, kann Ihr Arzt Physiotherapie, Übungen zu Hause, Medikamente oder Injektionen in die Wirbelsäule empfehlen. Wenn diese Behandlungsoptionen nicht funktionieren, kann diese Operation die beste Vorgehensweise sein. Ihr Arzt kann Ihnen eine Wirbelsäulenversteifung empfehlen zur Behandlung von:

1. Wirbelsäulendeformitäten

Wirbelsäulenfusion kann helfen, Wirbelsäulenanomalien wie seitliche Krümmung oder Skoliose zu reparieren.

2. Instabilität oder Schwächung der Wirbelsäule

Wenn zwischen zwei oder mehr Wirbeln eine ungleichmäßige oder übermäßige Beweglichkeit besteht, kann Ihre Wirbelsäule instabil werden. Dies ist eine häufige Nebenwirkung bei schwerer Wirbelsäulenarthritis. Unter solchen Umständen kann eine Wirbelsäulenversteifung verwendet werden, um die Stabilität der Wirbelsäule wiederherzustellen.

3. Bandscheibenvorfall

Nach dem Entfernen einer beschädigten oder vorgefallenen Bandscheibe kann eine Wirbelsäulenversteifung durchgeführt werden, um die Wirbelsäule zu stabilisieren.

Wie lange dauert eine Wirbelsäulenversteifungsoperation?

Die Dauer der Wirbelsäulenversteifungsoperation hängt von Ihrer spezifischen Predicament ab, einschließlich des Ausmaßes der Reparatur und der Anzahl der verwachsenen Wirbel. Die Operationsdauer variiert auch je nach Artwork der Erkrankung, die Ihre Wirbelsäule befallen hat. Abhängig von Ihren Umständen kann die Operation nur drei Stunden oder bis zu sieben Stunden dauern.

Was Sie nach einer Wirbelsäulenfusionsoperation erwarten können

Nach der Operation ist in der Regel ein zwei- bis dreitägiger Krankenhausaufenthalt erforderlich. Je nach Ort und Ausmaß Ihrer Operation können Sie unter Schmerzen und Beschwerden leiden, aber die Schmerzen werden normalerweise mit Medikamenten wirksam kontrolliert.

Während der Genesung tragen manche Menschen eine Schiene, die ihre Bewegung einschränkt. Zusätzlich zum Tragen einer Orthese kann Ihnen die Physiotherapie beibringen, wie Sie sich bewegen, sitzen, stehen und gehen, damit Ihre Wirbelsäule richtig positioniert bleibt.

Bei richtiger postoperativer Pflege sollten die Wirbel innerhalb von drei bis sechs Monaten zu einem einzigen Knochen wachsen, wodurch die Wirbelsäule am Fusionspunkt unbeweglich wird.

Wann kann ich nach einer Wirbelsäulenfusionsoperation reisen?

In den ersten sechs Wochen nach der Operation sollten die Patienten Autofahrten von mehr als 20–30 Minuten vermeiden. Ebenso sollten Flugreisen nach der Operation so weit wie möglich eingeschränkt werden.

Diese Vorsichtsmaßnahmen sind notwendig, um die Gefahr einer tiefen Venenthrombose und einer Lungenembolie zu verringern, Rückenschmerzen zu lindern, die sich beim Sitzen verschlimmern können, und Zeit für Heilungs- und Physiotherapiebehandlungen zu lassen.

Nach sechs Wochen der Genesung sollten lange Autofahrten mit regelmäßigen Stopps unterbrochen werden, um einige Minuten lang auszusteigen und sich fortzubewegen. Es wird auch empfohlen, mit mehr Beinfreiheit zu reisen und alle 20–30 Minuten aufzustehen.

Sprechen Sie mit einem Arzt über die besten Möglichkeiten zur Behandlung Ihrer Rückenschmerzen – vereinbaren Sie noch heute einen Termin!



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