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Rückenschmerzen können eine schwer zu diagnostizierende und effektiv zu behandelnde Erkrankung sein. Manchmal bieten konservative Behandlungen von Rückenschmerzen nur begrenzte Linderung oder sie wirken überhaupt nicht. Chronische Rückenschmerzen können Ihre Fähigkeit, alltägliche Aktivitäten zu genießen, zu arbeiten oder sich bequem auszuruhen, erheblich beeinträchtigen. Darüber hinaus kann die Behandlung von Rückenschmerzen kompliziert sein, da oft mehrere Faktoren zu den Schmerzen beitragen. Wenn Sie unter Schmerzen und Funktionsverlust leiden, kann eine Operation eine sinnvolle Option sein, um Ihre Symptome zu lindern. Hier finden Sie eine Aufschlüsselung der sechs Arten von Rückenoperationen, die Sie kennen sollten.

Sechs Arten von Rückenoperationen

Bevor Sie sich einer Wirbelsäulenoperation unterziehen, wird Ihr Chirurg gemeinsam mit Ihnen beurteilen, ob eine traditionelle oder minimalinvasive Operation die beste Vorgehensweise ist. Bei herkömmlichen chirurgischen Eingriffen sind größere Schnitte, eine stärkere Muskelbeteiligung und eine längere Genesungszeit erforderlich.

Bei der minimal-invasiven Chirurgie hingegen kommen kleine Schnitte, kompakte chirurgische Geräte und Roboterunterstützung zum Einsatz, um Muskel- und Gewebeschäden zu minimieren. Das Ergebnis sind weniger Schmerzen, weniger Narbenbildung und eine kürzere Genesungszeit. Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle Situationen für eine minimalinvasive Operation geeignet sind.

Es stehen verschiedene Arten chirurgischer Eingriffe zur Verfügung, die jeweils darauf abzielen, bestimmte Erkrankungen oder Verletzungen zu behandeln, die Rückenschmerzen verursachen können.

1. Vertebroplastie und Kyphoplastie

Diese Verfahren reparieren Kompressionsfrakturen infolge von Osteoporose, einer Knochenerkrankung, die dazu führt, dass die Knochen schwach und brüchig werden. Bei der Operation wird ein spezieller Zement in die Risse der Wirbelsäule injiziert. Dadurch werden Brüche gestärkt, da der Zement den Knochen verhärtet.

2. Spinale Laminektomie (Dekompression)

Eine Laminektomie schafft mehr Platz im Wirbelkanal für die Nerven. Dabei wird ein Abschnitt des Wirbelkanals, die sogenannte Lamina, entfernt und so der Kanal vergrößert. Durch die Erweiterung des Wirbelkanals werden die Symptome eingeklemmter Nerven oder Druckgefühle gelindert.

3. Diskektomie

Wenn sich eine beschädigte Bandscheibe verrutscht und Druck auf das Rückenmark oder eine Nervenwurzel ausübt, kann eine Diskektomie erforderlich sein, um den betroffenen Teil der Wirbelsäule zu entfernen. Bei dieser Art von Operation wird häufig ein Teil oder der gesamte Wirbel entfernt, um an die Bandscheibe zu gelangen. Für zusätzliche Stabilität kann eine Wirbelsäulenversteifung durchgeführt werden.

4. Foraminotomie

Die Foraminotomie ist ein chirurgischer Eingriff, der darauf abzielt, die Stelle zu erweitern, an der eine Nervenwurzel aus dem Wirbelkanal austritt. Wenn eine vorgewölbte Bandscheibe oder ein verdicktes Gelenk einen Nerv komprimiert, wird eine Foraminotomie durchgeführt, um Knochen und anderes Gewebe zu entfernen. Die Nervenwurzel verlässt den Wirbelkanal durch erweiterte Öffnungen, die dazu beitragen, den Druck auf den Nerv zu verringern.

5. Wirbelsäulenfusion

Eine Wirbelsäulenversteifungsoperation verleiht einem bestimmten Abschnitt der Wirbelsäule Stabilität, indem sie zwei oder mehr Wirbel verbindet. Dieser Prozess eliminiert die Bewegung zwischen ihnen, wodurch Druck und Reizungen auf die umliegenden Nerven und Gewebe vermieden werden. Wenn die Wirbel heilen, werden sie zu einer festen Einheit, die die Wirbelsäule stabilisiert und stärkt und Schmerzen lindert.

6. Bandscheibenersatzoperation

Beim Bandscheibenersatz entfernt ein Chirurg die beschädigte Bandscheibe ganz oder teilweise. Eine künstliche Bandscheibe wird zwischen den Wirbeln platziert und verhindert so schmerzhafte Bewegungen, die durch Verletzungen, Bandscheibenvorfälle oder Bandscheibendegeneration verursacht werden.

Überlegen Sie, ob eine Rückenoperation das Richtige für Sie ist?

Rückenschmerzen können eine große Herausforderung sein. Ziel einer Operation ist es, Ihre Beschwerden zu lindern und die Funktion Ihrer Wirbelsäule zu verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, zielen die meisten Eingriffe darauf ab, Nerven zu entlasten, die Wirbelsäule zu stabilisieren oder beides. Wenn Ihre Schmerzen trotz nicht-invasiver Behandlungen bestehen bleiben, kann es sich lohnen, die Möglichkeit einer Operation mit Ihrem Arzt zu besprechen.

Wenn Sie glauben, dass eine Rückenoperation das Richtige für Sie sein könnte, vereinbaren Sie noch heute einen Termin!



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